INTER KULTURELLE IKDF DENK · FABRIK
Interkulturelle
Denkfabrik e.V.
Hamburg
Seit über 10 Jahren

Literatur- und Theatertage

Im Dialog der Kulturen: Lesungen, Theateraufführungen und Diskussionen – eine der bedeutendsten interkulturellen Veranstaltungsreihen Hamburgs.

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10+ Jahre Tradition
9 Editionen
60+ Internationale Gäste
40+ Veranstaltungen

Im Dialog der Kulturen

Eine Bühne
für Vielfalt

Literatur, die Grenzen überwindet, Geschichten, die verbinden – so begann vor über einem Jahrzehnt eine Reise, die heute zu einer der bedeutendsten interkulturellen Veranstaltungsreihen Hamburgs geworden ist.

Seit 2019 umfasst das Programm mehrere Tage voller Lesungen, Theateraufführungen und Diskussionen, in denen Autor*innen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen gemeinsam literarische und kulturelle Themen beleuchten.

„Heute sind die Literatur- und Theatertage ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Hamburg. Sie bieten eine Plattform für Begegnungen, die über literarische Entdeckungen hinausgehen." — Interkulturelle Denkfabrik e.V.

Was uns ausmacht

Das Konzept

📖

Jährliches Thema

Jedes Jahr steht ein zentrales Thema oder eine literarische Persönlichkeit im Mittelpunkt und prägt das gesamte Programm.

🎤

Lesungen

Autor*innen aus verschiedenen Ländern teilen ihre literarischen Perspektiven und Werke mit dem Hamburger Publikum.

🎭

Theater

Theateraufführungen, oft in Kooperation mit der Ankara Tiyatro Fabrikası, bringen literarische Werke lebendig auf die Bühne.

💬

Diskussionen

Podiumsdiskussionen und Gespräche mit Wissenschaftler*innen vertiefen die literarischen Themen und stellen gesellschaftliche Bezüge her.

🎬

Film

Dokumentarfilme und Spielfilme ergänzen das Programm und bieten visuelle Zugänge zu den behandelten Themen.

🎵

Musik

Musikalische Darbietungen und Konzerte schaffen emotionale Verbindungen und bereichern das kulturelle Erlebnis.

Vergangene & Kommende Veranstaltungen

Unsere Editionen

Kommende Edition
2026

Zwischen den Zeilen

Interkulturelle Literatur- und Theatertage 2026
Gewalt lebt in Zwischentönen, im Schweigen, in der Geschichte, im Alltag – dort, wo wir oft wegsehen.

„Zwischen den Zeilen" erforscht Gewalt in all ihren Formen: physisch, psychisch, strukturell, sprachlich. Die Edition macht das Unsichtbare sichtbar und schafft einen Ort des Dialogs, des Zuhörens und der kulturellen Heilung – in einer Zeit wachsender Polarisierung.

Programm 2026

📖

Lesungen & Gespräche

Autor*innen aus verschiedenen Kulturen – von autobiografischen Reflexionen bis poetischer Deutung. Moderierte Gespräche zwischen Publikum und Schreibenden.

🎭

Theater & Tanz

Interkulturelle Produktion und Tanzperformance – Körper als Sprache des Unsagbaren. Schmerz, Macht und Befreiung körperlich erleben.

🎨

Ausstellung „Spuren"

Malerei, Fotografie, Video – sichtbare und unsichtbare Spuren von Gewalt. Nachwuchsförderung für junge Kunstschaffende mit Migrationsgeschichte.

🤝

Interaktiver Workshop

Tanz, Körperarbeit, Reflexion – eigene Geschichten neu erzählen. Individuelle, gesellschaftliche und historische Perspektiven.

Körper, Bewegung, Erinnerung

Eine interkulturelle Theaterproduktion, die Empathie und Reflexion fördert. Autorinnen und Autoren präsentieren Texte zu Gewalt, Erinnerung, Trauma und Widerstand – Literatur als Spiegel der Realität und als Akt der Heilung.
Wie kann Sprache Gewalt brechen und transformieren?

1
Theater

Gewalt thematisieren, ohne sie zu reproduzieren

2
Tanz

Schmerz, Macht und Befreiung körperlich erleben

3
Sprache

Bewegung, Stimme, Musik – jenseits kultureller Grenzen

Was wir bewegen wollen

Empathie

Zivilcourage durch künstlerische Perspektiven

Bewusstsein

Strukturelle und sprachliche Gewalt erkennen

Verständigung

Interkulturelle Teilhabe und Zusammenhalt stärken

Dialog

Kunst, Politik und Zivilgesellschaft im Austausch

Unsere Partner 2026

Deutsches Schauspielhaus

Kooperation für innovative Theaterproduktionen

Literaturhaus Hamburg

Plattform für literarische Begegnungen

Alfred Schnittke Akademie

Künstlerische Zusammenarbeit und Austausch

Bücherhallen Hamburg

Reichweite und kulturelle Teilhabe für alle

Langfristige Partnerschaften mit künstlerischer und gesellschaftlicher Wirkung

Zwischen Schmerz und Verständnis Zwischen Erinnerung und Zukunft Zwischen den Zeilen Ein Ort des Dialogs, des Zuhörens und der kulturellen Heilung – in einer Zeit wachsender Polarisierung.

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2025
14.–18. November 2025 · 5 Veranstaltungen

Grenzenlose Geschichten

Altonaer Rathaus · Bücherhalle Altona · Alfred Schnittke Akademie

Vom 14. bis 18. November 2025 finden unter dem Titel „Grenzenlose Geschichten" die Literatur- und Theatertage statt. Die Reihe widmet sich Fragen von Herkunft, Erinnerung, Exil und gesellschaftlicher Verantwortung – im Mittelpunkt stehen literarische Stimmen und künstlerische Auseinandersetzungen mit Grenzerfahrungen. Die Eröffnung im Altonaer Rathaus setzt ein kulturpolitisches Zeichen. Ein literarisch-essayistischer Nachmittag beleuchtet Heimat, Exil und Grenzerfahrung. Unter „Dialoge der Erinnerung" wird diskutiert, wie Migrationserfahrungen literarisch verarbeitet werden. Der Theaterabend macht literarische Stoffe performativ zugänglich, und der Abschlussabend „Zurück nach vorn" erinnert an den Schriftsteller Doğan Akhanlı.

ZK
Zeynep Kaçar
Autorin „Jetzt heben wir ab"
SS
Serap Sadak
Regie · Alfred Schnittke Akademie
MT
Menekşe Toprak
Lesung · B*Treff AWO Altona
BA
Bienvenue Angui
„Dialoge der Erinnerung" · Bücherhalle Altona
AH
Alexander Häusser
„Dialoge der Erinnerung" · Bücherhalle Altona
JD
Julia Dautel
Eröffnungsrede · Behörde für Kultur und Medien
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2024
15. Nov. – 5. Dez. 2024 · 7 Veranstaltungen · Mehrere ausverkaufte Säle

Romanheld*innen

Altonaer Rathaus · Malersaal Schauspielhaus · Literaturhaus Hamburg · Bücherhalle Altona · Altonaer Museum · MUT! Theater · Alfred Schnittke Akademie

Die Edition „Romanheld*innen" stellte große literarische Figuren in den Mittelpunkt. Der Eröffnungsabend im Altonaer Rathaus vereinte Reden von Laura Helen Rüge, Sunny Sharma-Kapoor, Regula Venske und Rolf Becker, begleitet vom Duo SU. Highlights waren die szenische Lesung „Orhan Veli" mit dem Ensemble „İstasyon Tiyatro" und der Pera Band, das Familientheater „Don Quijote" von Viola Livera, Lesungen von Barbaros Şansal, Nedim Gürsel und Yavuz Ekinci. Den Abschluss bildete das zweisprachige Theaterstück „Eine Frau erwacht" der BGST.

Barbaros Şansal
Lesung „Linç" und „Prova Odası" · Malersaal Schauspielhaus
NG
Nedim Gürsel
„Allahs Töchter" · Literaturhaus Hamburg
YE
Yavuz Ekinci
„Cennetin Kayıp Toprakları" · Bücherhalle Altona
SS
Serap Sadak
Regie „Orhan Veli" · Alfred Schnittke Akademie
VL
Viola Livera
„Don Quijote" · Altonaer Museum
RB
Rolf Becker
Eröffnungsrede · Altonaer Rathaus
BG
BGST Ensemble
„Eine Frau erwacht" · MUT! Theater
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2023
24.–25. November 2023 · 10-jähriges Jubiläum

Literaten und ihre Nachfahren

Altonaer Rathaus und Museum

Unter dem Titel „Literaten und ihre Nachfahren" widmeten sich die Literatur- und Theatertage 2023 der Frage, wie literarisches Erbe über Generationen wirkt. Nachkommen bedeutender Schriftsteller*innen diskutierten über Verantwortung, Erinnerung und Weitergabe von Geschichte. Lesungen und Gespräche wurden ergänzt durch musikalische Beiträge und das Cartoon Kabarett „DER SCHEIN TÜRKT" von Muhsin Omurca. Die Ausstellung „Migrationskarikaturen" von Erdoğan Karayel setzte einen künstlerischen Schwerpunkt zu Migration und Identität.

AR
Anatol Regnier
Enkel von Frank Wedekind
KW
Katrin Wolf
Tochter von Christa und Gerhard Wolf
FS
Funda Soysal
Tochter von Sevgi Soysal
AN
Ahmet Nesin
Sohn von Aziz Nesin
ZO
Zeynep Oral
Präsidentin PEN Türkei
RV
Regula Venske
Generalsekretärin PEN International
MO
Muhsin Omurca
Cartoon Kabarett „DER SCHEIN TÜRKT"
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2022
18.–20. November 2022 · 515 Besucher

Zabel Yesayan

Altonaer Rathaus · Rudolf Steiner Haus · Alfred Schnittke Akademie

Im Jahr 2022 standen die Literaturtage im Zeichen von Zabel Yesayan (1878–1943), einer armenischen Schriftstellerin und frühen feministischen Stimme. Die Reihe setzte ein Zeichen für weibliche Perspektiven in Literatur und Geschichte. Die Eröffnung im Altonaer Rathaus zog 140 Besucher an. Im Rudolf Steiner Haus begeisterte ein Ensemble aus der Türkei 235 Zuschauer. Insgesamt besuchten 515 Gäste die Veranstaltungsreihe. Die Theateraufführung wurde als das beste Theaterstück der letzten Jahre in Hamburg gelobt.

AY
Aysel Yıldırım
Ensemble / Theater
DD
Duygu Dalyanoğlu
Ensemble / Theater
NA
Nihal Albayrak
Ensemble / Theater
ZK
Zilan Kakı
Ensemble / Theater
Maral Çankaya
Ensemble / Theater
Cem Özdemir
Podium & Gespräch
RV
Regula Venske
Podium & Gespräch
MB
Melissa Bilal
Podium & Gespräch
TS
Talin Suciyan
Podium & Gespräch
AD
Aynur Doğan
Musik
KT
Kardeş Türküler
Musik
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2021
2021

Sabahattin Ali

Literatur · Film · Theater

Die Literatur- und Theatertage 2021 ehrten den Schriftsteller Sabahattin Ali (1907–1948), eine der bedeutendsten literarischen Stimmen der Türkei. Sein Werk thematisiert soziale Ungleichheit, individuelle Sehnsucht und gesellschaftliche Zwänge. Die Reihe brachte Literatur, Film und Theater zusammen. Wissenschaftler*innen, Autor*innen und Zeitzeug*innen diskutierten über literarische Freiheit, staatliche Repression und die Rolle von Kunst. Die Filmvorführungen und Theaterbeiträge eröffneten neue Zugänge zu Alis Werk.

PD
Prof. Dr. Filiz Ali
Literaturwissenschaftlerin
Nebil Özgentürk
Dokumentarfilmer
AT
Ahmet Telli
Lyriker
Turgut Çeviker
Karikaturist und Autor
DA
Doğan Akhanlı
Schriftsteller
Nalan Çelik
Autorin
Doğan Özgüden
Journalist und Autor
VL
Viola Livera
Moderation
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2020
März 2020 · Teilweise Online

Aziz Nesin

Theaterfabrik Ankara · Hamburg

Wer lachen kann, kann auch lieben, denken, spielen. Aziz Nesin lässt beim Lachen auch Nachdenken. Die Theaterfabrik Ankara präsentierte „Hier ist dein Folterer!" – eine tiefgründige, humorvolle Auseinandersetzung mit Nesins Werk, das gesellschaftliche Missstände mit scharfer Ironie bloßlegte.

Barbaros Şansal
Autor
DM
Dr. Melehat Kutun
Universität Kassel
DH
Dr. Hakan Mertcan
Bucerius Law School
VL
Viola Livera
Schauspielerin & Autorin
Turgut Çeviker
Karikaturist
AN
Ahmet Nesin
Journalist
MT
Menekşe Toprak
Autorin
TT
Tevfik Turan
Literarischer Übersetzer
PT
Pinhani Trio
Benjamin und Malte Stueck & Nilgün Aksoy
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2019
1.–3. März 2019

Yaşar Kemal

Altonaer Rathaus und Altonaer Museum

Die „Yaşar Kemal Literatur- und Theatertage" würdigten das Wirken des bedeutenden türkischen Schriftstellers. Yaşar Kemal gilt als literarische Stimme für Gerechtigkeit, Menschenwürde und gesellschaftliche Verantwortung. Sein Werk thematisiert soziale Ungleichheit, Unterdrückung und die Kraft menschlicher Solidarität. Die Veranstaltung vereinte Literatur, Film und Theater und brachte internationale Autor*innen, Übersetzer*innen und Kulturschaffende zusammen. Die Ankara Tiyatro Fabrikası präsentierte Nikolai Gogols „Der Revisor" als scharfsinnige Satire. Die Reihe setzte ein Zeichen für Dialog und interkulturellen Austausch in Hamburg.

DM
Dr. Melzer
Bezirksamtsleiterin Altona
RV
Regula Venske
Präsidentin des deutschen PEN
Nebil Özgentürk
Filmemacher, Schriftsteller & Produzent, Istanbul
OO
Osman Okkan
Filmemacher, KulturForum TürkeiDeutschland
HB
Hasan Burgucuoglu
Interkulturelle Denkfabrik e.V.
VL
Viola Livera-Mete Güner
Schauspielerin & Autorin
SS
Suzan Samancı
Schriftstellerin, Schweiz
MH
M. Hakkı Yazıcı
Schriftsteller, Moskau
ŞD
Şeyhmus Diken
Schriftsteller, Diyarbakır
RZ
Ragıp Zarakolu
Verleger, Schweden – Exil
AT
Ankara Tiyatro Fabrikası
Theaterensemble, Ankara
TT
Tevfik Turan
Literarischer Übersetzer
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Die Wurzeln

2014 – 2018
Die Anfänge

Bereits seit 2014 fanden in Hamburg Literatur- und Theatertage statt, die sich der türkischen, kurdischen und armenischen Literatur widmeten. In den ersten Jahren wurden diese Veranstaltungen unter dem Dach verschiedener Initiativen und Vereine organisiert – darunter kulturelle Netzwerke und engagierte Einzelpersonen, die eine Plattform für interkulturelle Begegnungen schaffen wollten.

Diese frühen Editionen legten den Grundstein für das, was ab 2019 unter dem Namen der Interkulturellen Denkfabrik e.V. zu einer festen Institution im Hamburger Kulturleben wurde. Jedes Jahr stand ein bedeutender Autor oder ein literarisches Thema im Mittelpunkt – eine Tradition, die bis heute fortgeführt wird.

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„Heute sind die Literatur- und Theatertage ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Hamburg. Sie bieten eine Plattform für Begegnungen, die über literarische Entdeckungen hinausgehen."

— Interkulturelle Denkfabrik e.V.