Historische Postkarten, griechische Revolutionen, Gedenken an den Völkermord und kulturelle Begegnungen durch Film, Musik und Fotografie.
Historische Postkarten, griechische Revolutionen, Gedenken an den Völkermord und kulturelle Begegnungen durch Film, Musik und Fotografie.
In einer gemeinsamen Zusammenarbeit mit dem Kurator Osman Köker wurde eine aufwendige Dokumentation produziert, die einen einzigartigen Einblick in das frühe 20. Jahrhundert in der Türkei bietet. Anhand von Postkarten aus jener Zeit wurden die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Veränderungen nach dem Osmanischen Reich anschaulich gemacht.
Mustafa Yavuz diskutierte in einer Lesung aus seinem Buch „Kreta“ die griechischen Revolutionen und demokratischen Umwandlungsprobleme in der Türkei. Die Veranstaltung beleuchtete historische Parallelen und deren Bedeutung für aktuelle demokratische Herausforderungen.
Gedenkveranstaltung und Diskussion über den Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 und seine Bedeutung für die Gegenwart. Die Veranstaltung erinnerte an die Opfer und betonte die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit historischer Verantwortung.
In dieser Veranstaltung wurden die Lebensgeschichten von Oppositionellen aus der Türkei thematisiert, die zwischen Gefängnis und Exil gefangen waren. Der Dokumentarfilm, begleitet von einem Gespräch mit den Regisseuren Zülküf Karatekin und Şerif Çiçek sowie Produzent Adil Demirci, beleuchtete die Lebensrealitäten politischer Gefangener.
Die Dokumentation über Gomidas, den berühmten armenischen Komponisten, wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Expert*innen und Künstler*innen produziert. Die Dokumentation entstand in Kooperation mit der Galerie Birzamanlar und wurde von Osman Köker als Kurator begleitet.
Die Ausstellung zeigt 120 eindrucksvolle Fotografien von Ergun Çağatay, der in den 1990er Jahren das Leben der ersten und zweiten Generation der „Gastarbeiter*innen“ dokumentierte. Unter der Leitung von Rukiye Cankiran erhielten die Teilnehmenden tiefere Einblicke in die Geschichte der türkischen Einwanderung in Deutschland.
Der internationale Tag der Muttersprache thematisierte den Erhalt und die Förderung von Minderheitensprachen. Mit Prof. Dr. Ursula Neumann (Uni Hamburg) und Prof. Dr. İnci Dirim (Uni Wien) wurde auf die Bedeutung von Sprache als kulturelles Erbe eingegangen. Süleyman Özdemir und Dilan Stèrk ergänzten das Thema durch ihre Perspektiven aus der Praxis.
Die Dokumentation „Morgenstern“ widmete sich dem Leben von Sabahattin Ali, einem der wichtigsten Schriftsteller der Türkei. Der Film mit Regisseur Metin Avdaç zeigte die persönlichen Kämpfe des Autors sowie die politischen und sozialen Umstände seiner Zeit.
Prof. Dr. Kemal İnal, Prof. Zehra İpşiroğlu und Bilge Yörenç gaben spannende Einblicke in das Bildungssystem der Türkei und seine Herausforderungen. Sie betrachteten nicht nur das bestehende System, sondern auch mögliche Alternativen und Reformen für die Zukunft der Bildung.
Eine Filmvorführung über die kretischen Gemeinden in der Türkei und ihre Geschichte des Bevölkerungsaustauschs. Der Film beleuchtete die kulturellen Verbindungen und Erinnerungen der Menschen, die von diesem historischen Ereignis betroffen waren.
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