Von Gedenkveranstaltungen über Umweltkatastrophen bis hin zu interreligiösen Begegnungen – ein vielfältiges Programm.
Von Gedenkveranstaltungen über Umweltkatastrophen bis hin zu interreligiösen Begegnungen – ein vielfältiges Programm.
Gedenkveranstaltung am 24. April 2021 am Denkmal für die Opfer des Völkermords an den Armeniern. Die Veranstaltung, von der Interkulturelle Denkfabrik e.V. organisiert, erinnerte an die Opfer und mahnte zur Auseinandersetzung mit historischer Verantwortung und Erinnerungskultur.
Kerem Avcıergün, Yasemin Eski Erdoğan und Hazal Simge Kaya beleuchteten die verheerenden Waldbrände und Flutkatastrophen in der Türkei und zogen Parallelen zu den Überschwemmungen in Deutschland. Die Diskussion verdeutlichte die globalen Herausforderungen des Klimawandels und die Notwendigkeit, politische Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu ergreifen.
Mit Harald Vieth als fachkundigem Guide führte ein Rundgang durch den Hamburger Stadtteil Harvestehude die 30 Teilnehmenden an historische Orte jüdischen Lebens. Der Rundgang thematisierte sowohl das Alltagsleben der jüdischen Bevölkerung vor der Shoah als auch die Folgen des Holocausts für das Viertel.
In einer eindrucksvollen Begegnung in der Syrisch-Orthodoxen Kirche und Lesung mit dem Autor Kemal Yalçın wurde ein Dialog der Religionen und Kulturen eröffnet. Diese Veranstaltung verdeutlichte, wie unterschiedliche religiöse und kulturelle Traditionen in einen respektvollen und bereichernden Austausch treten können.
Ercan Kanar, Eren Keskin, Doğan Özgüden und Engin Erkiner diskutierten die langfristigen Auswirkungen des Putsches von 1980 auf die türkische Gesellschaft und die politische Landschaft. Moderiert von Irfan Cüre, wurden verschiedene Perspektiven zu den Repressionen und deren Folgen beleuchtet.
Mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 20 Personen fand der Rundgang über den jüdischen Friedhof in Altona statt. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Einblicke in die Geschichte dieses historischen Ortes, der als einer der ältesten jüdischen Friedhöfe Nordeuropas gilt.
In einer offenen Diskussion ging es um die Herausforderungen, mit denen Journalisten in repressiven Regimen konfrontiert sind, und die Bedeutung einer freien Presse für die Demokratie. Die Experten betonten, wie unerlässlich unabhängige Medien für die Aufrechterhaltung eines funktionierenden Rechtsstaats sind.
Dr. Barış Ünlü und Dr. Ayşe Serdar diskutierten den „Gesellschaftsvertrag zum Türkentum“ und die sozialen sowie politischen Implikationen nationaler Identitäten. Dr. Ünlü stellte sein Buch vor, in dem er die historische Entwicklung und die gesellschaftlichen Strukturen des türkischen Nationalismus kritisch hinterfragt.
Ulus Irkad und Dr. Ilhan Uzgel beleuchteten die historischen Hintergründe und geopolitischen Interessen der Konflikte im Mittelmeer und der Ägäis. Maria Giannaki und Norman Paech diskutierten die politischen und wirtschaftlichen Aspekte der Region und wie diplomatische Dialoge als Wegbereiter für Frieden dienen können.
Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit wurden die Herausforderungen für unabhängigen Journalismus und die Bedeutung von Medienfreiheit als Grundpfeiler der Demokratie diskutiert. Die Veranstaltung setzte ein Zeichen für die Solidarität mit verfolgten Journalist*innen weltweit.
Die Einschränkungen kultureller Aktivitäten und der Meinungsfreiheit in der Türkei standen im Mittelpunkt dieser Diskussion. Expertinnen und Experten beleuchteten, wie Künstler und Kulturschaffende unter zunehmender Repression arbeiten und welche Auswirkungen dies auf die Gesellschaft hat.
Zum 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens wurde die Geschichte der türkischen Einwanderung nach Deutschland reflektiert. Die Veranstaltung thematisierte die Erfahrungen der ersten Generation, die Herausforderungen der Integration und die vielfältigen Beiträge türkischstämmiger Menschen zur deutschen Gesellschaft.
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