Analyse der aktuellen Entwicklungen in der Türkei und grenzüberschreitende Geschichten – ein Jahr des Dialogs trotz Pandemie.
Analyse der aktuellen Entwicklungen in der Türkei und grenzüberschreitende Geschichten – ein Jahr des Dialogs trotz Pandemie.
Dr. Melehat Kutun (Universität Kassel) und Dr. Hakan Mertcan (Bucerius Law School) beleuchteten, wie persönliche Erzählungen und kulturelle Verbindungen Brücken zwischen Gesellschaften schlagen können. Im Fokus standen die Bedeutung von Sprache und Erzähltraditionen sowie die emotionalen und politischen Dimensionen von Migrationserfahrungen.
Ischchan Tschiftdschjan und Harald Vieth widmeten sich in einem intensiven Dialog, moderiert von Nazmiye Acar, den Herausforderungen und Chancen der Erinnerungskultur in Deutschland und der Türkei. Thematisiert wurden die Aufarbeitung historischer Traumata und die Frage, wie unterschiedliche Perspektiven und Narrative in den Dialog eingebunden werden können.
Dr. Melehat Kutun und Dr. Hakan Mertcan zeigten auf, wie Migrationserzählungen dazu beitragen können, Vorurteile abzubauen und den gesellschaftlichen Dialog zu bereichern. Statt Unterschiede zu betonen, wurde aufgezeigt, wie Geschichten das gemeinsame Menschsein hervorheben und den Blick für die Herausforderungen und Potenziale kultureller Vielfalt öffnen.
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