Literarische Figuren als Spiegel der Gesellschaft – Identität, Wandel und die Macht der Erzählung.
Die Literatur- und Theatertage 2024 trugen den Titel „Romanheld*innen“ und rückten literarische Figuren in den Mittelpunkt – jene Charaktere, die über Jahrzehnte hinweg Leser:innen begleiten, gesellschaftliche Umbrüche spiegeln und Identifikationsräume schaffen.
Die Reihe untersuchte, wie literarische Held:innen entstehen, wie sie gesellschaftliche Werte repräsentieren und wie sie sich im Laufe der Zeit verändern. Romanfiguren sind mehr als fiktive Gestalten: Sie verkörpern Konflikte, Sehnsüchte, politische Spannungen und kulturelle Fragen ihrer jeweiligen Epoche.
Das Programm verband Lesungen internationaler Autor:innen mit Theaterinszenierungen und musikalischen Beiträgen. Szenische Lesungen, interaktive Theaterformate und klassische Bühnenaufführungen schufen unterschiedliche Zugänge zur literarischen Welt.
Eine digitale Ausstellung mit Illustrationen ergänzte das Programm und eröffnete eine visuelle Annäherung an literarische Figuren. „Romanheld*innen“ setzte ein Zeichen für die Bedeutung von Literatur als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen und als kreativer Raum für Identitätsbildung.
Galerie folgt in Kürze.
Plakate und Programm der Literatur- und Theatertage 2024