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Gomidas Vartabed

Gomidas Vartabed

Armenischer Komponist und Musikwissenschaftler (1869-1935)

Gomidas Vartabed, geboren 1869 in Kütahya, war ein armenischer Priester, Komponist und Musikwissenschaftler, der als Vater der armenischen Musik gilt. Sein Lebenswerk bestand darin, über 4.000 armenische Volksmelodien zu bewahren. Nach Studien in Berlin arbeitete Gomidas intensiv an der Katalogisierung armenischer musikalischer Traditionen. Im April 1915 wurde Gomidas zusammen mit über 200 armenischen Intellektuellen verhaftet. Obwohl er körperlich überlebte, erlitt er tiefe psychische Traumatisierung durch die Genozid-Verfolgung. Gomidas Vartabed steht als Symbol armenischer künstlerischer Resilience und als Opfer des Genozids. Die Interkulturelle Denkfabrik e.V. (IKDF) organisiert in Hamburg seit vielen Jahren Veranstaltungen zu Literatur, Film und gesellschaftlichem Dialog. Copyright © IKDF – Interkulturelle Denkfabrik e.V., Hamburg